Mentoring

Mentoring ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe. Mentor:innen fungieren als wohlwollende Spiegel. Sie werfen Fragen auf, die im eigenen Selbstgespräch noch fehlten, und helfen dabei, aus dem Rauschen des Alltags die wesentlichen Signale zu filtern.

Damit die Mentorings nicht im Unverbindlichen versanden, nutzen wir einen rhythmischen Ablauf. Häufig wöchentlich, nicht länger als 30 Minuten und entlang von fünf Schritten:

1. Dankbarkeit

Was hast du erlebt?
Für was bist du dankbar?
Für wen bist du dankbar? → Kannst du diese Dankbarkeit ausdrücken?

2. Herausforderungen

Wo bist du aktuell dran?
Wo bist du herausgefordert?
→ Was willst du selbst anpacken?
→ Wer könnte dich unterstützen aus deinem oder meinem Netzwerk?
→ Was möchtest du mit mir vertieft anschauen?

3. Inspiration

Wer hat dich seit letztem Treffen inspiriert?
Wo könntest du in der nächsten Zeit dabei sein und lernen? → Zugang zu Netzwerk
Auch Mentor:innen können inspirierende Elemente hinein bringen (Geschichte, Text, Gedicht, Musik, Kunst, etc.). Beide sagen, was es bei ihnen auslöst.

4. Sichtbarkeit

Was von deinem Weg hast du seit dem letzten Mal für dich und für andere sichtbar
gemacht (Text/Bild/Audio/Video)?
Was möchtest du als nächstes lernen und sichtbar machen?

5. Weitergeben

Was konntest du in der letzten Zeit weitergeben?
Was möchtest du als nächstes anwenden oder weitergeben (Gelerntes, Dinge aus dem
Mentoring oder ganz praktische Hilfe an andere)?

Abschluss + optionale Verlängerung

Über Notizen schauen und zusammenfassen.
Gibt es etwas, das du noch vertiefter anschauen möchtest?
→ Entweder jetzt Zeit anhängen oder zusätzliches Treffen abmachen
→ Nächsten Mentoring-Termin abmachen